Donald Trump trat an, um das politische Koordinatensystem der Vereinigten Staaten zu verschieben. „America First“ war mehr als nur ein Slogan, es war ein Versprechen. Ein Bruch mit dem Establishment, eine Abkehr vom globalistischen Konsens, wirtschaftliche Selbstbehauptung und eine neue Rolle Amerikas in der Welt.
Doch was ist aus diesem Anspruch geworden? Hat Trump geliefert – oder ist „America First“ am Ende nur ein weiterer Mythos der politischen Moderne? Die neue Ausgabe von FREILICH geht diesen Fragen kritisch, differenziert und aus unterschiedlichen Perspektiven auf den Grund.
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Im großen Interview spricht der US-Journalist Scott Greer über die MAGA-Bewegung, die zweite Trump-Regierung und die Zukunft der amerikanischen Rechten. Bruno Wolters zieht in seinem Leitartikel eine nüchterne Bilanz: Was wurde erreicht – und wo blieb Trump hinter den eigenen Ansprüchen zurück? Zudem analysieren wir die wirtschaftspolitische Realität hinter den großen Versprechen und werfen einen Blick auf den eskalierenden „Lawfare“, den juristischen Machtkampf zwischen Trump und dem politischen Apparat.
Der Politikwissenschaftler Benedikt Kaiser zeigt in seinem Essay, welche strategischen Chancen sich für Europas Rechte ergeben könnten, warnt jedoch zugleich vor falschen Abhängigkeiten. Wer Souveränität ernst meint, darf sich nicht zum geopolitischen Anhängsel Washingtons machen. Abgerundet wird der Schwerpunkt durch ein Streitgespräch zwischen Joachim Paul (AfD) und Heimo Lepuschitz: Wie soll Europa mit Trump umgehen?
Mehr als nur Amerika
Auch jenseits des Schwerpunkts bietet FREILICH Nr. 39 wieder einen breiten Blick auf die großen Fragen unserer Zeit:
Warum die Geoökonomie zur Schicksalsfrage Europas wird
Analysen zu den kommenden Landtagswahlen in Deutschland
Ein kritischer Blick auf notwendige Reformen im Bildungswesen Österreichs
Eine exklusive Reportage aus Thailand, wo sich die Monarchie gegen westlichen Kulturimport behauptet
Zudem setzen wir unsere Lyrikreihe „Deutsche Verse“ fort – dieses Mal mit Fokus auf Klassik, Romantik und Moderne. Ein Interview mit dem FPÖ-Spitzenkandidaten René Apfelknab zur Gemeinderatswahl in Graz sowie zahlreiche weitere Beiträge runden die Ausgabe ab.
Das FREILICH-Dossier zur Ausgabe
Zur neuen Ausgabe haben wir ein exklusives Dossier zusammengestellt: Mit einem neuen Abonnement erhalten Sie zusätzlich – ohne Mehrkosten:
die Eckartschrift „Der Traum vom Neuanfang. Deutsche Auswanderer in den USA“
die frühere Ausgabe FREILICH Nr. 29: „Aufsteigende Mächte“
Drei Publikationen, die den Blick auf Amerika, globale Machtverschiebungen und historische Zusammenhänge vertiefen.
Das Dossier ist limitiert und nur erhältlich, solange der Vorrat reicht.
Eine Ausgabe für den Blick hinter die Fassade
Diese Ausgabe ist weder eine Abrechnung noch eine Huldigung. Sie ist der Versuch, hinter die Oberfläche zu blicken, um Macht, Interessen und die Grenzen politischer Versprechen zu ergründen. Und sie stellt eine Frage, die über Amerika hinausweist. Was bedeutet „Souveränität“ in einer Welt, in der selbst Großmächte an ihre Grenzen stoßen?
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