München. – Die Zahl der Gruppenvergewaltigungen ist in München im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Während im Jahr davor noch 14 Fälle registriert wurden, waren es 2025 bereits 35, wie aus einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Abgeordneten Markus Walbrunn hervorgeht. Damit hat sich die Zahl der Fälle mehr als verdoppelt. Innerhalb Bayerns liegt die Landeshauptstadt bei diesem Delikt weiterhin klar an der Spitze. Doch nicht nur in München, sondern im gesamten Freistaat ist ein Anstieg zu beobachten. So erhöhte sich die Zahl der Vergewaltigungen mit mehreren Tatverdächtigen von 80 auf 91 Fälle. Das entspricht einem Plus von rund 14 Prozent.
Mehrheit der Tatverdächtigen ohne deutschen Pass
Im Zusammenhang mit den bayernweit erfassten Fällen wurden insgesamt 153 Tatverdächtige registriert. Mehr als die Hälfte von ihnen besitzt keine deutsche Staatsangehörigkeit, konkret sind es 89 Personen, was einem Anteil von 58,2 Prozent entspricht. Im Jahr zuvor lag dieser Wert noch deutlich niedriger.
Ein Teil der Tatverdächtigen wird in der Polizeilichen Kriminalstatistik als Zuwanderer geführt. Ihre Zahl stieg innerhalb eines Jahres von 17 auf 54, wobei die häufigsten Herkunftsländer Afghanistan, Syrien und der Irak sind. Ein Großteil dieser Personen befindet sich noch im Asylverfahren, einige verfügen über einen Schutzstatus und in einem Einzelfall wurde eine Person ohne gültigen Aufenthaltsstatus erfasst. Von den insgesamt 91 erfassten Opfern waren 72 deutsche Staatsbürger. Dies entspricht einem Anteil von rund 79 Prozent.
AfD sieht „erschütternde“ Entwicklung
Kritik an den aktuellen Zahlen kommt aus der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag. Der Abgeordnete Walbrunn bewertet die Entwicklung deutlich: „Gruppenvergewaltigungen sind ein Deliktsbereich, der in Deutschland noch vor zehn Jahren praktisch nicht existierte“. Insbesondere München, wo linke CSU-Politik auf grüne Stadtpolitik träfe, sorge für negative Schlagzeilen: „Die Zahlen sind erschütternd und zeigen, wie dramatisch sich die Sicherheitslage entwickelt hat“, so der Abgeordnete in einer Aussendung.
Besonders alarmierend seien der hohe Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger und die massive Zunahme tatverdächtiger Zuwanderer. Frauen und Mädchen müssten sich in Deutschland wieder sicher fühlen können, betont er. „Wer als Ausländer solche abscheulichen Verbrechen begeht, hat jedes Recht verwirkt, in Deutschland zu bleiben“, so Walbrunn weiter. Alle nichtdeutschen Täter müssten daher nach Verbüßung ihrer Freiheitsstrafen „unverzüglich“ abgeschoben werden.






Kommentare
Sei der Erste, der einen Kommentar hinterlässt!