Steigende Spritpreise bereiten derzeit nicht nur Autofahrern Sorgen, sondern auch der Landwirtschaft. Der Bayerische Rundfunk (BR) greift dieses Thema auf und präsentiert eine ungewöhnliche „Lösung“: Ackerbau mit Pferden statt Traktoren. In einem aktuellen Beitrag stellt der BR ein Landwirtspaar aus Mittelfranken vor, das bewusst auf Maschinen verzichtet und stattdessen mit einem Kaltblutpferd arbeitet. Während vielerorts über steigende Dieselkosten geklagt wird, spielen diese hier offenbar keine Rolle. Landwirt Christoph Matthias erklärt dazu: „Bereits nach zwei Jahren sehen wir eine deutliche Verbesserung im Boden“.
Pferdearbeit statt moderner Technik
In dem Bericht wird insbesondere die Arbeitsweise ohne Maschinen betont. Auch das Verhalten des Tieres wird hervorgehoben. Laut dem Bericht konnten mit dieser Methode im vergangenen Jahr größere Gemüseerträge erzielt werden. Zudem wird die Vielfalt der angebauten Sorten unterstrichen. Auch Kunden würden sich positiv äußern. Eine Kundin wird mit den Worten zitiert: „Das Gemüse schmeckt wie aus Omas Garten und hält ewig lang“.
Der Beitrag hebt außerdem die Unabhängigkeit des Betriebs hervor. Pferde stellten nicht nur Arbeitskraft bereit, sondern lieferten auch Dünger und Nachwuchs. Matthias formuliert es wie folgt: „Wir können unsere Heutraktoren wieder nachziehen und haben damit eine gewisse Art von Unabhängigkeit.“





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