Kopenhagen. – Daten aus dänischen Kommunen legen einen auffälligen Zusammenhang nahe: In Regionen, in denen die finanziellen Belastungen durch nicht-westliche Zuwanderung höher ausfallen, fühlen sich die Menschen laut Umfragen tendenziell weniger sicher. Die Daten zeigen eine deutlich fallende Trendlinie zwischen den Pro-Kopf-Kosten für Migration und dem subjektiven Sicherheitsgefühl in der jeweiligen Gemeinde.
Dänische Statistikdaten zeigen klaren Trend
Die Auswertung basiert auf Daten von Statistics Denmark (FOLK1E), dem FM nettobidrag (2019) sowie der Realdania-Erhebung Vores Livskvalitet. Der Datenwissenschaftler Jonatan Pallesen hat die Zahlen genauer untersucht und analysiert, wie sich die jährlichen Nettokosten nicht-westlicher Migration pro Einwohner mit dem Anteil der Bürger, die angeben, sich in ihrer Wohngegend sicher zu fühlen, vergleichen lassen. Die Daten legen nahe, dass Kommunen mit höheren Migrationskosten tendenziell ein geringeres Sicherheitsgefühl aufweisen. Dies wird besonders deutlich bei Kommunen mit sehr hohen Belastungen.
Hohe Kosten und niedrigeres Sicherheitsgefühl
Ein Beispiel ist die Kommune Ishøj. Dort betragen die jährlichen Nettokosten pro Einwohner mehr als 4.000 US-Dollar, während sich weniger als die Hälfte der Bewohner im lokalen Umfeld sicher fühlt. Auch die Gemeinden Brøndby, Albertslund und Høje-Taastrup schneiden vergleichsweise schwach ab. Dort liegen die Kosten für nicht-westliche Migration auf vergleichsweise hohem Niveau, während das Sicherheitsgefühl nur bei rund 50 bis 60 Prozent liegt.
In kleineren Kommunen wie Samsø oder Læsø zeigt sich ein gegenteiliges Bild. Dort sind die Kosten für nicht-westliche Migration niedrig, während gleichzeitig mehr als 90 Prozent der Einwohner angeben, sich sicher zu fühlen. Gleichzeitig weisen auch viele kleinere Gemeinden mit vergleichsweise geringen Ausgaben ein besonders hohes Sicherheitsgefühl unter ihren Einwohnern auf.
Die größeren Städte Kopenhagen, Aarhus, Odense und Aalborg befinden sich im Mittelfeld. Dennoch zeigen sich dort ebenfalls vergleichsweise hohe Kosten bei gleichzeitig geringerem Sicherheitsgefühl. Besonders Kopenhagen fällt durch hohe Belastungen bei nur rund 60 Prozent Sicherheitsgefühl auf.





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