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Fußballkurven als Ort des Gedenkens: Fans erinnern an getöteten Quentin

Nach dem tödlichen Angriff auf den jungen rechten Aktivisten Quentin in Lyon rücken nun auch die Fußballstadien in den Fokus der Öffentlichkeit. Bereits in mehreren Kurven wurde mit Bannern Trauer und Solidarität bekundet.

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Banner in der Fußballkurve: Nach dem Tod des jungen Aktivisten Quentin bekunden Fans in mehreren Stadien ihre Trauer und Solidarität.
Banner in der Fußballkurve: Nach dem Tod des jungen Aktivisten Quentin bekunden Fans in mehreren Stadien ihre Trauer und Solidarität. (Bild: X / Fdesouche)

Nach dem gewaltsamen Tod eines jungen rechten Aktivisten, der von einem linken Mob in Lyon attackiert wurde, hat die französische Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen vorsätzlicher Tötung aufgenommen. Der 23-Jährige erlag seinen schweren Kopfverletzungen, die er bei einem Angriff durch mehrere Vermummte erlitten hatte. Die Untersuchungen laufen unter den Vorwürfen der vorsätzlichen Tötung und der schweren Körperverletzung.

Ermittlungen nach tödlichem Angriff in Lyon

Laut Staatsanwalt Thierry Dran wies das Opfer vor allem Kopfverletzungen auf. Besonders gravierend war demnach ein schweres Schädelhirntrauma, das innerhalb kurzer Zeit zum Tod geführt habe. Bislang gab es keine Festnahmen. Die Ermittler versuchen weiterhin, die vermummten Tatverdächtigen zu identifizieren. Bisher wurden laut Medienberichten bereits mehr als 15 Zeugen befragt und Videoaufnahmen des Angriffs ausgewertet.

Der junge Mann war am Donnerstag am Rande von Protesten gegen einen Auftritt der linken Europaabgeordneten Rima Hassan attackiert worden. Der Student erlag am Samstag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Frankreichs Justizminister Gérald Darmanin machte die „extreme Linke“ für die Tat verantwortlich. Der Anwalt der Familie sprach von einem „Hinterhalt“, der „methodisch vorbereitet“ worden sei.

Trauerbekundungen in den Stadien

Inzwischen kam es bereits in mehreren Stadien zu öffentlichen Solidaritäts- und Trauerbekundungen für den getöteten Quentin. In den Fußballkurven wurden beispielsweise Banner mit der Aufschrift „Courage eternel Quentin“ („Ewiger Mut, Quentin“) gezeigt.

Auch Parolen wie „Repose en paix, Quentin” („Ruhe in Frieden, Quentin”) waren zu sehen.

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