Meine erste Reise nach Indien hinterließ vor allem Ratlosigkeit. In bleibender Erinnerung geblieben ist mir eine Straßenszene in Delhi: Vor einem Kiosk hockt ein grauenhaft verstümmelter Bettler auf notdürftig in eitrige Windeln gewickelten Beinstümpfen. Ein bronzefarbenes Bentley Coupé fährt vor und hält vor ihm am Straßenrand. Ein Herr in aufwendig verziertem Nehru-Jackett steigt aus und kauft ein Päckchen Zigaretten. Die Preise für Bentleys beginnen in Indien derzeit bei umgerechnet 430.000 Euro. So sprichwörtlich zum Greifen nahe liegen extremer Reichtum und extreme Armut, was für die christlich geprägte westliche Welt mitunter schwer zu ertragen ist.
Die Bilder von hungernden Kindern aus Kalkutta oder die berüchtigten Slums von Bombay dagegen sind längst Vergangenheit; eine wachsende Mittelschicht leistet sich gediegenes Wohnen in Suburbia, ist akademisch gebildet, weltgewandt und beruflich erfolgreich. Auffällig ist dabei das enorme Nord-Süd-Gefälle. Während die südlichen Bundesstaaten Kerala oder Tamil Naidu sogar eine höhere Alphabetisierungsrate als Deutschland aufweisen, leben in den abgelegenen Gebirgsstaaten Bihar oder Manipur fast die Hälfte der Menschen in Armut. Hinter den glänzenden Einkaufszentren und makellosen Bürotürmen leben jene „Menschen, die unermüdlich für die Mittelschicht arbeiten, bleiben von deren Privilegien aber ausgeschlossen. „Sie verkaufen Zeitungen, die sie nie lesen werden, nähen Kleidung, die sie sich nicht leisten können, polieren Autos, die sie nie besitzen werden, und bauen Gebäude, in denen sie nie wohnen werden“, so das ernüchternde Urteil des Historikers und Gandhi-Biographen Ramachandra Guha.
Krishna, Himmler und Žižek
Wer einmal an einem indischen Flughafen war, versteht ungefähr, wie das Land funktioniert. Oder auch nicht. Das traditionelle Kastensystem leitet sich aus den Upanishaden ab und ist noch heute von Bedeutung. Das Rigveda, die aus dem 5. Jh. v. Chr. stammenden Schriften in Sanskrit, der mit dem Deutschen verwandten altindischen Tempelsprache, begründet die vier Kasten kosmisch: Sie entstehen aus dem geopferten Urwesen Purusha und dessen Gliedmaßen. Dies ist eine organische Metapher für die funktionale Gliederung der Gesellschaft. Die Chandogya Upanishad verknüpft Varna (Kaste) mit Karma aus früheren Leben: Wer Gutes tat, wird in guter Varna wiedergeboren; wer Schlechtes tat, als Hund, Schwein oder „Unberührbarer“. Das legt eine meritokratische oder karmische Begründung nahe, keine starre Geburtsdeterminierung im Diesseits. Dennoch ist das Kastensystem auch gleichzeitig ein Rassensystem. Indien, das auf Hindi Bharat genannt wird, konstituierte sich nach den vorderindischen Reichen der Antike vor allem durch den Einfall der Muslime. Der Inder ist also etymologisch zunächst ein „Mensch vom Indus“ und grenzt sich daher durch Herkunft von Arabern, aber auch Chinesen und Malaien begrifflich-ethnisch ab.
Kerntexte sind hier die Bhagavad Gita („Gesang des Erhabenen“) des Mahabharata-Epos. Sie schildern das Gespräch zwischen dem Krieger Arjuna, der vor der Schlacht von Kurukshetra verzweifelt ist, weil er gegen Verwandte und Lehrer kämpfen soll, und dem Gott Krishna, der als Wagenlenker auftritt. Jeder muss dabei seine ihm gemäß seiner Kaste auferlegten Pflichten gewissenhaft erfüllen und dabei persönliche Gefühle und familiäre Loyalitäten überwinden. Gleichzeitig plädiert Krishna für die Erfüllung der Pflicht mit unerschütterlicher Losgelöstheit und mahnt zu einem Handeln ohne Mitleid, Furcht oder Schuldgefühle. Die Bhagavad Gita bekräftigt somit die Legitimität der Kriegerrolle des Kshatriya, indem sie moralische Dilemmata auflöst, die äußere Welt als Illusion offenbart und das wahre, unsterbliche Selbst über alle vergänglichen Phänomene erhebt. Eine Lehre, die später auch von Heinrich Himmler aufgegriffen wurde, der die SS nach dem Vorbild der Kriegerkaste aufbaute. Das Rigveda bietet damit eine funktionale, karmisch begründete und letztlich transzendente Gesellschaftsordnung, weshalb der verstümmelte Bettler dem Bentley-Fahrer genauso egal ist wie umgekehrt. Beide können schließlich als der jeweils andere wiedergeboren werden.
Wohl kaum ein westlicher Indien-Reisender bleibt hier nicht ratlos zurück, wohl jeder aber erlebt zunächst eine totale Reizüberflutung. Ununterbrochenes Hupen, anarchischer Straßenverkehr und Fußgänger, die sich zwischen Tieren, Bussen und Mopeds durchwinden, der schwere Geruch von Gewürzen, Exkrementen, Abgasen und Smog und das faktisch nicht vorhandene Bewusstsein für Privatsphäre sowie ein Meer aus allen Farben über der so unverwechselbar ockerfarbenen und satt grünen Landschaft fängt erst dann an Spaß zu machen, wenn man versucht, es zu verstehen.
Linke Giftschlangen im heiligen Ganges
Man versucht zu verstehen, dass diese Nation nicht nur Chaos produziert, sondern die gesamte Bibliothek von Alexandria kopierte, mit der Universität von Nalanda eine der ältesten Hochschulen der Welt unterhielt oder mit seinem – übrigens von einer Frau geleiteten – erfolgreichen Raumfahrtprogramm nur seine wachsende Stellung in Asien und der Welt, etwa als weltgrößter Produzent für Medikamente und Medizinbedarf, festigt. Nicht nur Softwareunternehmen konzentrieren sich überwiegend in den Großstädten, allen voran Delhi, Madras, Hyderabad und vor allem Bangalore – dem „Silicon Valley Indiens“. Bangalore beherbergt Indiens führende Forschungsuniversität, das Indian Institute of Science von 1909. Nach der Unabhängigkeit entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Industriezentrum mit großen staatlichen Fabriken, die Werkzeugmaschinen, Flugzeuge und Elektronik produzierten. Dieses reiche wissenschaftliche Erbe, kombiniert mit Bangalores mildem Klima und kosmopolitischer Atmosphäre, erklärt, warum die Stadt ein so attraktiver Investitionsstandort geworden ist. Führende Branchenriesen wie Wipro und Infosys haben hier ihren Hauptsitz.
Die guten Englischkenntnisse und die vorteilhafte Zeitzone – fünf bis zehn Stunden vor dem Westen – haben Indien zu einem inzwischen gefragten Standort für das Outsourcing verschiedenster Dienstleistungen gemacht. Auf den oberen Ebenen der Wertschöpfungskette werden etwa medizinische Tests, die in US-amerikanischen Krankenhäusern durchgeführt werden, indischen Radiologen und Pathologen zur präzisen Analyse anvertraut. Auch dies unterstreicht neuerlich Indiens zentrale Rolle in der inzwischen globalen Gesundheitsversorgung.
Doch „Indien sieht sich koordinierten und gut finanzierten Angriffen auf sein reiches kulturelles Erbe und seine jahrhundertealte Zivilisation ausgesetzt“, beklagt Vijaya Vishwanathan. Der Autor des vielbeachteten Buches Snakes in the Ganga beleuchtet darin kritisch den wachsenden Einfluss linksradikaler Organisationen, die wie Giftschlangen in den heiligen Fluss gesetzt wurden. Ihre systematisch „orchestrierten Versuche, oft von internationalen Interessen unterstützt, nutzen die demokratische Offenheit und gesellschaftliche Vielfalt Indiens aus und instrumentalisieren interne Spaltungen, um die nationale Einheit zu schwächen“, so Vishwanathan. Insgesamt, so der auch zu Gesellschaftsfragen forschende Wissenschaftler Ramachandra Guha, „fehlt es sowieso an einem differenzierten Verständnis und einer umfassenden Erklärung der komplexen Struktur der indischen Gesellschaft, die von westlicher Propaganda überschattet“ werde.
Der Tiger im Wettlauf mit dem Panda
Unter dem zunehmenden Druck Chinas, aber auch der muslimischen Fertilitätsraten entwickelte sich Indien zunehmend nach rechts. Die hindunationalistische Bharatiya Janata Party unter Premierminister Narendra Modi fährt einen harten Kurs: Vor wenigen Jahren wurden im Bundesstaat Assam mit einem Schlag fast zwei Millionen Muslime ausgebürgert. Auch die parteinahe Kaderorganisation Rashtriya Swayamsevak Sangh fällt nicht nur durch ihre relativ offen gezeigte Bewunderung für den europäischen Faschismus auf, sondern ist mit über sechs Millionen Mitgliedern auch die größte politische Freiwilligenorganisation der Welt. Der Besuch des ehemaligen deutschen Botschafters Walter Lindner im indischen Nagpur sorgte dabei eher in Deutschland für Sprachlosigkeit; die Bundesrepublik als auch der Botschafter selbst zeigten sich über das von RSS-Chef Mohan Bhagwat vorgetragene Lob auf Adolf Hitler entsetzt. Für viele Inder sind Ethnie, Kultur und Politik eine logische Einheit – vor allem in der Selbstbehauptung gegen China.
Die bilateralen Beziehungen zwischen China und Indien werden daher nicht nur durch faktische Komponenten gestört, sondern auch durch historische und kulturelle Vorurteile. Die Kommunistische Volkspartei Chinas sieht sich selbst in direkter Nachfolge des imperialen China und daher in der moralischen Pflicht, Werte und Normen des eigenen Machtanspruchs nicht nur im Kernland, sondern auch in den angrenzenden Territorien zu verbreiten. Präsident Xi Jinping sieht seine Vision vom chinesischen Traum als eine „vorhandene Hierarchie der internationalen Beziehungen und als Voraussetzung für Frieden und Stabilität“. Kleine, schwache Nachbarn sind damit nützlicher als ernsthafte Gegner in einer multipolaren Welt. Deshalb basiert auch das OBOR-Konzept („One Belt, One Road“) nicht auf einer Vorstellung der Gleichwertigkeit der involvierten Partner, sondern auf chinesischem Führungsanspruch. Die chinesisch-indischen Beziehungen sind jedoch sehr vielschichtig und polygonal, nicht zuletzt auch aufgrund der jeweils selbst antizipierten kulturellen Überlegenheit aber auch von tiefem Misstrauen geprägt.
Gleichzeitig aber findet sich mit den USA ein starker Partner Indiens. Die Staatsoberhäupter Modi und Trump verstehen sich nicht nur auf persönlicher Ebene, auch ihre innenpolitische Agenda ist sehr ähnlich. Nicht zuletzt eint sie auch die Feindschaft mit Pakistan. Daher schätzen die USA Indien auch als wichtigen Wirtschaftspartner und hoffen darüber, die Ambitionen Chinas ausbremsen zu können. Die indische Allianz mit militärischen Mächten wie Australien, Japan oder den USA ist das eine und bisher einzige unmissverständliche Vordringen auf internationales Parkett; China dagegen drängt subversiv in europäische Märkte, tarnt Propagandaorganisationen als Studentenaustausch oder Bildungsinstitute und installiert durch die Neue Seidenstraße komplexe multilaterale Abhängigkeitsverhältnisse, an denen Indien gar kein Interesse zeigt, sondern seinen Einfluss auf regionale Vormachtstellungen beschränkten möchte – freilich mit dem Wissen, dass diese für eine internationale Bedeutung ausreichend sind.
Auch militärisch ist der Subkontinent ein immer wichtigerer Partner. Nicht nur als Seemacht, sondern auch als Nuklearstaat kann Indien seine Stellung zu Recht beanspruchen. Neben atomgetriebenen U-Booten hat Indien schon vor einigen Jahren seinen ersten Flugzeugträger im Eigenbau in Dienst gestellt. Damit ist Indien Teil eines sehr exklusiven Clubs der internationalen Seestreitkräfte. Nach dem Zweiten Weltkrieg vermochten nur die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Frankreich und Russland eigene Flugzeugträger zu bauen – und inzwischen eben auch China und Indien.
Den Vergleich zum benachbarten und ebenfalls nuklear gerüsteten Pakistan muss Indien dagegen nicht scheuen. Der amerikanische Publizist Robert D. Kaplan, bekannt für seine Expertise in ethnischen Konflikten und dem Zerfall von Nationalstaaten, zeichnet im Atlantic ein düsteres Bild von Pakistan. Bezeichnend ist hier die allgegenwärtige Gesetzlosigkeit, die anhaltenden ethnischen Spannungen und die tiefen wirtschaftlichen Gräben. Kaplan betont zudem die Zunahme der Dschihadistenausbildung und den fortbestehenden Personenkult um Osama bin Laden. Unter Berufung auf einen pakistanischen Intellektuellen reflektiert er über die Identitätskrise des Landes: „Wir haben uns nie aus eigener Kraft definiert – immer nur in Bezug auf Indien. Das ist unsere Tragödie.“
Als ein indischer Kampfjet über Pakistan abgeschossen und der Pilot in Gefangenschaft genommen wurde, erklärte Indien die sofortige Generalmobilmachung. Ich war zu diesem Zeitpunkt selbst im Land und durfte miterleben, wie sich über eine Million Reservisten in Bewegung setzen. Inlandsflüge waren für Soldaten reserviert, auch in Bussen und Zügen erhielten sie stets Vorzug und natürlich war in allen Garnisonsstädten das Bier ausverkauft. Das moderne Indien beruft sich hier abermals auf die Bhagavad Gita und ließ sie sogar zur nationalen Schrift erheben. Sie wird als Symbol hinduistischer Identität und Stärke instrumentalisiert – gegen westlichen Universalismus, Säkularismus und den Islam.
Der slowenische Philosoph Slavoj Žižek nannte die Gita eines der „ekelhaftesten und schmutzigsten heiligen Bücher“, denn sie sei die perfekte ideologische Maschine, um Gewalt zu spiritualisieren und Verantwortung zu umgehen. Krishna sagt im Kern zu Arjuna: „Töte deine Verwandten – es sind ohnehin nur Erscheinungen, du tust nur deine Pflicht, die eigentliche Tat vollbringt das göttliche Ganze.“ Das ermöglicht eine perverse Ethik der Distanz: Man kann das Schlimmste tun und bleibt dabei „innerlich rein“. Kurz gesagt: Die Bhagavad Gita ist ein extrem ambivalenter Text. Sie kann als tiefe spirituelle Weisheit zur Egoüberwindung gelesen werden – oder als gefährliche Ideologie der pflichtgemäßen Gewalt ohne Reue.
Kampf gegen den Islam und scharfe Kritik am Westen
Indien positioniert sich hier dezidiert nicht als weltpolitischer Widersacher, sondern organisiert sukzessive wirtschaftliche Beziehungen zu westlichen Kernbereichen wie Medizin, Gesundheit, Informationstechnologie und nicht zuletzt auch die Sicherung der Seewege, unter anderem auch für deutsche Handelsschiffe. Im Inneren dagegen dominiert der Kampf gegen den Islam. Obgleich Indien nicht nur formaljuristisch eine Demokratie ist, sehen sich die Menschen vom Indus durch die höhere Fertilitätsrate der muslimischen Bevölkerung bedroht. Innenminister Amit Shah bekräftigte im Oktober letzten Jahres, dass die indische Staatsbürgerschaft damit nur noch an Hindus, Buddhisten, Christen und Sikhs verliehen werde, aber nicht mehr an Moslems: „Sie sind Eindringlinge. Indien ist eine Nation und kein Gasthaus.“
Mit schelmisch-unterschwelliger Verachtung betrachtet das rechtsgerichtete Indien jedoch das im Januar 2026 mit der EU geschlossene Freihandelsabkommen. Beinahe alle europäischen Waren werden in Indien damit zwar zollfrei gestellt, doch unter der Hand nutzt das damit verbundene Migrationsabkommen eigentlich nur Indien selbst. Während Inder in den USA neben Juden diejenige ethnische Gruppe mit dem höchsten Haushaltseinkommen sind, sorgte der in Berlin forschende indische Physiker Mayukh Panja mit seiner scharfen Kritik für Furore; Europa und insbesondere Deutschland seien selbstgefällige, bürokratisch überladene und moralinsaure Hochsteuerländer, deren narzisstische Eliten nur gelernt haben „über den richtigen Umgang mit Themen zu streiten, ohne Ahnung von der Sache zu haben“. Selbst unter der verschärften Visa-Vergabe unter US-Präsident Trump bleiben die USA die bevorzugte Destination für indische Fachkräfte. Nach Europa könnte man aber den in Armut vegetierenden Bevölkerungsüberschuss der niederen Kasten unkompliziert loswerden. Über soviel politische Torheit kann Ministerpräsident Modi nur den Kopf schütteln. Indien bleibt dabei ein Land der Extreme – und genau darin liegt seine widerspenstige Stärke. Während China mit autoritärer Effizienz seine Seidenstraßen spinnt und Abhängigkeiten schafft, ringt die größte Demokratie der Welt mit sich selbst: zwischen uralter karmischer Ordnung und hypermoderner IT-Welt, zwischen hinduistischer Selbstbehauptung und den universalistischen Ansprüchen des Westens, zwischen beeindruckendem Aufstieg und den bleibenden Schatten von Armut und Spaltung. Die Bhagavad Gita, die Žižek verabscheut und Himmler missbrauchte, lehrt die Inder bis heute, Pflicht ohne innere Zerrissenheit zu erfüllen. Ob diese Haltung reicht, um dem roten Riesen Paroli zu bieten, wird sich zeigen.
Der Westen täte gut daran, seine moralische Ratlosigkeit gegenüber dem „unordentlichen“ Indien abzulegen und stattdessen nüchtern zu erkennen: Ein selbstbewusstes, hindunationalistisches Indien ist der wirksamste natürliche Gegenspieler Pekings in Asien. Nicht trotz, sondern wegen seiner kulturellen Eigenart. Ob es gelingt, den Tiger gegen den Panda zu positionieren, ohne dass er sich selbst im inneren Kampf verzehrt – das bleibt die offene Frage des 21. Jahrhunderts am Indus. Im Schatten Chinas formt sich ein neues Gleichgewicht der Mächte. Ob es stabil wird, hängt nicht zuletzt davon ab, ob der Westen Indien als das nimmt, was es ist: kein Schüler westlicher Werte, sondern eine eigenständige Zivilisation, die sich wieder an ihre eigenen Quellen erinnert.
Dieser Text wurde zuerst in der FREILICH-Ausgabe Nr. 40 „Heimat, fremde Heimat“ abgedruckt.




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