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Gesellschaft

Buddhas Bollwerk: Wie Thailands Monarchie gegen den westlichen Kulturimport kämpft

Zwischen digitaler Hochmoderne, buddhistischer Spiritualität und einer tief verwurzelten Monarchie behauptet Thailand seinen eigenen Weg gegen die kulturellen Verwerfungen der Globalisierung. Alexander Schleyer zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der Tradition und Zukunft aufeinanderprallen.

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Dieser Beitrag ist ein Archiv-Text aus Freilich 39.

Thailand erscheint dem Besucher zugleich vertraut und fremd: hochmodern, tief religiös und fest in seinen kulturellen Gewissheiten verankert.
Thailand erscheint dem Besucher zugleich vertraut und fremd: hochmodern, tief religiös und fest in seinen kulturellen Gewissheiten verankert. (Bild: IMAGO / Panthermedia)

Kein anderes Land der Welt empfängt so viele Touristen wie Thailand. Auch Langzeiturlauber oder Rentner überwintern seit Jahren gern im fernöstlichen Tropenparadies. Nicht zuletzt zogen Aussteiger-Blockbuster wie The Beach (2000) tausende Glücksucher an. Inzwischen ist Thailand auch bei digitalen Nomaden beliebt; auch hier setzt die Regierung ausdrückliche Anreize, denn sämtliches ausländisches Einkommen ist steuerfrei. Entgegen vieler Vorurteile sind die dickbäuchigen Männer, die schon morgens mit der Bierdose minderjährigen Mädchen zuwinken, ein absolutes Randphänomen und werden eher mit Verachtung gestraft. Vielmehr ist Thailand ein faszinierender Kosmos zwischen eiserner Tradition und futuristischer Moderne.

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