Berlin. – Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) erklärte gestern bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025: Der Rückgang der Straftaten im Vergleich zum Vorjahr sei eine „ermutigende Entwicklung“. Was Grote nicht erwähnte: Bei Sexualdelikten, Mord, Einbruch und Sozialbetrug kam es zu heftigen Anstiegen.
Auch Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) goss einen Schuss Wasser in Grotes Wein: Gemessen am Bevölkerungsanteil seien ausländische im Vergleich zu deutschen Tatverdächtigen um das 2,6-Fache überrepräsentiert. Nicht angesprochen wurde, dass die Masseneinbürgerungen der letzten Jahre die Kriminalitätsbelastung von Deutschen signifikant erhöht haben. Hinzu kommt: Jeder Doppelstaatler mit deutschem Pass wird in der PKS automatisch als „Deutscher“ erfasst.
Eine noch deutlichere Überrepräsentation zeigt sich bei der Betrachtung von Tatverdächtigen nach einzelnen Staatsangehörigkeiten und Straftaten. Hierüber gibt die PKS 2025 jedoch keine Auskunft: FREILICH stellt diese schockierenden Zahlen nun exklusiv vor.
Vergewaltigung: Afghanen und Syrer weit vorn
Um satte 8,5 Prozent nahmen Vergewaltigungen 2025 im Vergleich zum Vorjahr zu. Dieser Anstieg dürfte zu einem Großteil damit zusammenhängen, dass die Bundesregierung ihr Versprechen einer konsequenten Rückführung von ausreisepflichtigen Ausländern bislang nicht konsequent umgesetzt hat.
Besonders auffällig sind Afghanen: Auf 100.000 Afghanen kamen im Durchschnitt 109 tatverdächtige Vergewaltiger. Bei Deutschen liegt die sogenannte Tatverdächtigenbelastungszahl pro 100.000 Einwohner dagegen nur bei zehn – ein Unterschied von knapp 1.100 Prozent!
Die taz erklärt die Überrepräsentation von Ausländern in der PKS 2025 damit, dass Ausländer häufiger arm seien und in Städten leben würden. Dieses Argument mag im Blick auf Diebstahldelikte nicht ganz abwegig sein. Für die Überrepräsentation von tatverdächtigen Vergewaltigern aus Afghanistan überzeugt dieser Standpunkt dagegen weniger.
Vielmehr dürfte hier die afghanische Stammeskultur eine bedeutende Rolle spielen: Bereits 2015 berichtete Amnesty International, dass die Taliban Gruppenvergewaltigungen systematisch zur Demoralisierung politischer Gegner einsetzen würden. Der Wikipedia-Artikel „Vergewaltigung in Afghanistan“ gibt einen Überblick über das Ausmaß dieses bemerkenswerten Phänomens.
Mord: Syrer und Türken vor Afghanen
Auch bei Morden kam es laut PKS 2025 zu einem Anstieg, und zwar um 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Anders als bei Vergewaltigungen liegen hier die Syrer mit 5,8 und die Türken mit 4,1 Tatverdächtigen pro 100.000 Einwohnern deutlich vorn.
Im Falle der Türken dürfte diese Überrepräsentation auch mit den ethnischen Konflikten zusammenhängen, die diese seit Jahrzehnten in Deutschland austragen. Die verfassungsschutzrelevanten Aktivitäten von Menschen aus der Türkei verbucht das Bundesamt für Verfassungsschutz unter dem sperrigen Begriff „auslandsbezogener Extremismus“: Laut Verfassungsschutzbericht 2024 wurden 32.500 diesem Spektrum zugeordnet – mit Bezügen zur kurdischen PKK sowie türkischen Nationalisten und Linksextremisten. Über 4.500 politische Straftaten, darunter zwei Tötungsdelikte, gingen auf das Konto des auslandsbezogenen Extremismus.
Räuberischer Diebstahl: Rumänen und Polen führend
Beim räuberischen Diebstahl ist ein Rückgang von 6,5 Prozent zu verzeichnen. Für Befürworter einer multikulturellen Gesellschaft ist dies dennoch kein Grund zum Jubeln. Denn Rumänen sind hier mit 62 Tatverdächtigen pro 100.000 Einwohner führend, knapp gefolgt von Polen. Deutsche sind mit einer Tatverdächtigenbelastungszahl von nur sechs pro 100.000 Einwohnern über zehnmal seltener vertreten als Rumänen.
Sozialleistungsbetrug: Bulgaren knapp vor Syrern
Mitte 2025 drohte Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), „mafiöse Strukturen“ beim Bürgergeld-Missbrauch zu zerschlagen. Viel Erfolg dürfte der Bas-Vorstoß bislang nicht gehabt haben. Denn um immerhin 3,5 Prozent nahmen die in der PKS 2025 registrierten Fälle zu. Mit 45 tatverdächtigen Sozialbetrügern sind dieses Mal die Bulgaren Spitzenreiter. Damit dürfte genau jene Gruppe gemeint sein, welche Duisburgerin Bas gemeint hatte, als sie sagte: „Es gibt jedoch ausbeuterische Strukturen, die Menschen aus anderen europäischen Ländern nach Deutschland locken und ihnen Mini-Arbeitsverträge anbieten.“
Der Bundestagsabgeordnete René Springer (AfD) wies am Donnerstag darauf hin, dass inzwischen 47 Prozent aller Bürgergeldempfänger keinen deutschen Pass haben. Für die Lösung des Sozialbetrugs verwies Springer auf den Antrag „Aktivierende Grundsicherung statt Grundsicherungsgeld“ seiner Fraktion. Demnach erhalten Ausländer erst dann Anspruch auf Bürgergeld, wenn sie zuvor mindestens fünf Jahre in Deutschland gearbeitet haben. Damit wäre auch das Problem des Bürgergeld-Missbrauchs durch mobile Banden aus Osteuropa gelöst, ohne dass Finanzkontrolle Schwarzarbeit und die Jobcenter auch nur einen Finger rühren müssten.
Einbruch: Rumänen und Polen fast gleichauf
Die Fälle von Wohnungseinbruch sind 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 Prozent gestiegen. Wie schon beim räuberischen Diebstahl sind Rumänen mit 41 Tatverdächtigen pro 100.000 Einwohner auf dem Spitzenplatz.
Perfiderweise ist die Bundesregierung an dieser Entwicklung nicht ganz unbeteiligt: Über das EU-finanzierte Programm „EhAP-Plus“ beauftragt das Arbeitsministerium nämlich linke NGOs, EU-Bürger bei der Beantragung von Sozialleistungen zu beraten. Auf ihrer Internetseite schreibt die Bundesregierung, das Programm richte sich insbesondere an „marginalisierte Gemeinschaften wie etwa Roma“.
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Robert Teske kritisiert, dass „EhAP Plus“ dazu diene, „wohnungslose EU-Bürger auf Staatskosten unter[zu]bringen.“ Seit dem Programmstart Mitte 2022 hat „EhAP Plus“ über 96.000 Personen beraten. Laut Wohnungslosenbericht der Bundesregierung explodierte die Anzahl der obdachlosen Ausländer, die auf Staatskosten untergebracht sind, von 123.000 im Jahr 2022 auf 378.000 im Jahr 2024. Allein 36 Prozent der Obdachlosen kommen derzeit aus Rumänien und Polen – den Ländern, die auch bei Einbrüchen mit Abstand führend sind.
Wie wird Deutschland wieder sicher?
Innenminister Alexander Dobrindt versprach, die Bürger „mit konsequenten Abschiebungen von Intensivtätern“ und mit „unmissverständlichen Gesetzen“ zu schützen. Die Straftaten Sozialbetrug und Einbruch, bei denen Bulgaren und Rumänen führend sind, zeigen jedoch, dass es mit „Law and Order“ allein nicht getan ist. Denn erstens kann man EU-Bürger nicht ohne Weiteres abschieben. Und zweitens: Solange die soziale Hängematte verzweifelte Glücksritter nach Deutschland lockt, die von einer Armee an NGO-Mitarbeitern angesprochen und aufs Amt begleitet werden, wird Deutschland sein Sicherheitsproblem nicht in den Griff bekommen.
Der AfD-Innenpolitiker Martin Hess bezeichnete die Zahlen der PKS 2025 als „unentschuldbar“. Bundeskanzler Friedrich Merz setze das „sicherheitspolitische Scheitern der Ampel fort“. „Ein grundlegender Kurswechsel, wie ihn die AfD-Fraktion seit Jahren fordert, ist längst überfällig. Deutschland braucht endlich eine Führung, die Deutschland wieder sicher macht.“






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