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Politik

Linke Politikerin: „Menschenfeindliche“ Arbeitsbedingungen im Bundestag

Am Donnerstag erlitt der CDU-Politiker Matthias Hauer während seiner Rede bei einer Sitzung im Bundestag einen Schwächeanfall – Grund genug für die linke Politikerin Anke Domscheidt-Berg, die Arbeitsbedingungen für Bundestagsmitglieder zu kritisieren.
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Bild (Domscheidt-Berg): [url=https://flic.kr/p/23BVqB1][img]https://live.staticflickr.com/4662/39787907142_561a6d1cf5_h.jpg[/img][/url][url=https://flic.kr/p/23BVqB1]DLD Munich 18 – Day 2[/url] by [url=https://www.flickr.com/photos/dldconference/]DLD Conference[/url], auf Flickr (Bild zugeschnitten)
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Am Donnerstag erlitt der CDU-Politiker Matthias Hauer während seiner Rede bei einer Sitzung im Bundestag einen Schwächeanfall – Grund genug für die linke Politikerin Anke Domscheidt-Berg, die Arbeitsbedingungen für Bundestagsmitglieder zu kritisieren.

Berlin. – Auf Twitter beschwerte sich die „Netzaktivistin“ unter anderem über eine vermeintliche Dehydrierung der Politiker aufgrund von Trinkverboten.

Arbeitsbedingungen im Bundestag „menschenfeindlich“

Die „finanzielle Entschädigung“ für Bundestagsabgeordnete beträgt seit dem 1. Juli 2019 10.083,47 Euro monatlich. Trotz des üppigen Gehalts beschwerte sich nun die Politikerin Anke Domscheidt-Berg auf dem Kurznachrichtendienst Twitter über die Arbeitsbedingungen im deutschen Bundestag. Diese seien „menschenfeindlich“.

Thread: Die #Plenardebatte im Bundestag wurde unterbrochen, da ein Redner der CDU am Pult einen #Schwächeanfall erlitt. Für mich Anlass, noch einmal zu erklären: die Arbeitsbedingungen im #Bundestag sind menschenfeindlich. /1

— anke domscheit-berg (@anked) November 7, 2019
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In mehreren Beiträgen legt sie den Nutzern ihr Leid dar. So sei es beispielsweise verboten, im Plenarsaal zu trinken. Durch die resultierende Dehydrierung sei die Konzentration beeinträchtigt. Auch die Arbeitszeiten kritisierte die Bundestagsabgeordnete. So müssten die Politiker zeitweise bis 5 Uhr morgens ohne Pause durcharbeiten.

„Chronischer Schlafmangel“

Auf die langen Arbeitszeiten würde oftmals ein „chronischer Schlafmangel“ folgen. 

Donnerstage haben Tagesordnungen, die von 9 Uhr morgens ohne irgendeine Pause bis theoretisch 5 Uhr früh gehen. In der Praxis werden ab Mitternacht einige Reden zu Protokoll gegeben, so dass oft "schon" zwischen 2 u 3 Uhr Schluss ist. Niemand kann so lange zuhören. /3

— anke domscheit-berg (@anked) November 7, 2019
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Auch ihre Familie sehe sie zu selten, da sie an fünf Tagen in der Woche in Berlin seien müsse. Am Donnerstag erlitt ein Christdemokrat bei seinem Redebeitrag offenbar einen Schwächeanfall, wie auf diversen Videos zu sehen ist. Nachdem er begann zu zittern, eilten ihm Parteikollegen zur Hilfe. Sein Kreislauf stabilisierte sich jedoch rasch, die Sitzung musste lediglich kurz unterbrochen werden. 

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