„Linke Mordlust“: So gefährlich sind Linksextremisten wirklich
Die Bürgerplattform „EinProzent“ veröffentlichte eine Auflistung der gefährlichsten Angriffen der letzten Jahre auf Patrioten durch mutmaßlich linksextreme Täter.
Dresden. – Mitten in die Debatte über die Gefährlichkeit linksextremer Gruppen nach dem Überfall auf eine Mitarbeiterin einer Immobilienfirma in Leipzig sowie wiederholten Ausschreitungen autonomer Hausbesetzer in Berlin veröffentlicht EinProzent einen brisanten Beitrag mit dem Titel „Linke Mordlust: Patrioten im Fokus der Gewalt“. Anlass dafür ist auch der Hashtag #baseballschlaegerjahre über angebliche Erfahrungen mit rechtsextreme Gewalt – und den folgenden Rechtfertigungsversuchen linker Gewalt durch mehrere Politiker und Medienleute auf Twitter.
EinProzent: „Märchen von den friedlichen Linken“
Wie die Autoren der Bürgerinitiative hervorheben, kenne „linke Gewalt […] nur ein Ziel: Die Vernichtung des politischen Gegners“. Dabei würden sie nicht einmal vor „lebensgefährlichen Angriffen auf Patrioten“ zurückschrecken. Mit seiner Aufstellung wolle man zeigen, dass das „Märchen von den friedlichen Linken“ nur eine „politische Lüge“ sei.
Dabei würden Journalisten wie Deniz Yücel und linke Politiker wie Katharina König-Preuß (Linke), Jürgen Kasek oder Astrid Rothe-Beinlich (beide Grüne) über vermeintliche „Baseballschlägerjahre“, die aber auch „Zeit des Zurückschlagens“ der Antifa gewesen seien, schreiben. Sogar liberale Politiker wie FDP-Mann Johannes Vogel würde „im Konzert der larmoyanten Linksausleger“ mitmischen und dementsprechend twittern.
Patriotische Demonstranten schwer verletzt
Tatsächlich sei es, so EinProzent, lediglich „dem Zufall zu verdanken“, dass noch kein patriotisches Todesopfer durch Antifagewalt zu beklagen sei. Sie beginnen ihre Auflistung mit einem Vorfall am Rande einer Identitären-Demo in Wien im Juni 2016. Ein Teilnehmer aus Hamburg wurde damals lebensgefährlich verletzt, als mutmaßliche Linksextreme den Demozug von Hausdächern mit Pflastersteinen bombardierten, eine Notoperation wurde nötig.
Nur knapp vier Wochen später wurde ein Ordner der LEGIDA-Demos in Leipzig ähnlich übel zugerichtet. Antifa-Schläger lauerten diesem offenbar vor seiner Wohnungstür auf, sollen ihn mit Totschlägern und Eisenstangen attackiert haben. Erst als Nachbarn aufmerksam wurden, hätten sie vom regungslosen Schwerverletzten abgelassen und das Weite gesucht.
Bochum: Angriff auf Patrioten mit Stein
Als weiteres Beispiel für linksextreme Brutalität erwähnen sie einen Vorfall im Bochum im August 2017. Linke Gewalttäter hätten damals sechs patriotische Aktivisten identifiziert und attackiert. Nachdem die Polizei die ursprüngliche Eskalation verhinderte, kam es laut EinProzent am Bahnhof neuerdings zum Angriff von Vermummten.
Dabei sollen die Linksextremisten einem der Patrioten mit einen Stein auf den Kopf geschlagen haben. Der bewusstlose Mann schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf, erlitt mehrere Knochenbrüche im Gesicht und eine Hirnblutung. Auch in diesem Fall war eine Notoperation nötig, ehe sich sein Zustand allmählich stabilisieren konnte.
Jänner: Bremer AfD-Chef zusammengeschlagen
Unvergessen ist auch der Angriff auf den Bremer AfD-Chef Frank Magnitz am Anfang dieses Jahres – Die Tagesstimme berichtete ausführlich. Nach einer Veranstaltung schlugen Unbekannte den siebenfachen Familienvater von hinten zusammen, dieser ging bewusstlos zu Boden und zog sich gefährliche Kopfverletzungen zu.
Für einige Empörung sorgten in der Folge auch Positionierungen und Wortmeldungen. Eine Journalistin bezeichnete den Angriff etwa als „konsequente Durchführung von #NazisRaus„. In Anspielung um die Debatte, ob bei dem hinterhältigen Angriff ein Kantholz im Spiel war, provozierte die Linksjugend Sachsen mit dem Slogan „AfD? Wegholzen!“
Nur die Spitze des Eisbergs
Den vorläufigen Schlusspunkt der Liste macht der jüngste Angriff in Leipzig. Gleichzeitig erinnern die Autoren daran, dass es sich um keine vollständige Liste handle, erwähnen aktuelle Vorfälle in Leipzig, München, Passau, Jena oder Braunschweig, über welche die Tagesstimme berichtete. Auch deshalb will EinProzent nun „weitere beispiele für Antifa-Angriffe“ zu sammeln.
Ziel sei dabei, „die Linksextremisten als das zu entlarven, was sie sind, nämlich skrupellose, von Hass gesteuerte Kriminelle“. Fakten seien das einzige, was gegen „Verschleierungsversuche linker Politiker und Journalisten“ ankomme, welche linksextreme Angriffe „relativieren oder totschweigen“ würden. Opfer linker Gewalt will EinProzent weiterhin „sowohl finanziell als auch ideell“ unterstützen.