Mit teils kruden Theorien sorgte Xavier Naidoo wiederholt für großes Aufsehen und Diskussionen. Jetzt hat er wohl seinen Flirt mit den Reichsbürgern beendet. Die TAGESSTIMME dokumentiert Naidoos Videobotschaft.
Der bekannte Sänger Xavier Naidoo hat sich am Dienstag in einer zweiminütigen Videobotschaft auf YouTube zu Wort gemeldet. Darin gestand er, sich bei seiner „Suche nach Wahrheit“ in „Verschwörungserzählungen“ verrannt zu haben. Er sei von ihnen „geblendet“ gewesen und habe sie nicht genug hinterfragt.
„Viele Fehler gemacht“
„Ich habe erkannt, auf welchen Irrwegen ich mich teilweise befunden habe und dass ich in den letzten Jahren viele Fehler gemacht habe“, erklärte Naidoo. Welche Irrwege das nun genau gewesen sind, erwähnt der Sänger allerdings nicht.
Seinen Sinneswandel begründete der 50-Jährige jedenfalls mit Russlands Krieg gegen die Ukraine: „Die Welt scheint wie auf den Kopf gestellt, und ich habe mich gefragt, wie es so weit kommen konnte.“
Die gesamte Videobotschaft ansehen:
2020 warf der Sender RTL Xavier Naidoo aus der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS), weil sich der Musiker davor kritisch über das Asylwesen und Political Correctness geäußert hatte. Später radikalisierte er sich und driftete mehr und mehr in das verschwörungstheoretische Milieu („QAnon“ etc.) ab.
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