Während Europa einen tiefgreifenden demografischen Niedergang erlebt, machen die Befürworter der Abtreibungspraxis weiter mobil. 1,12 Millionen Unterschriften will die Initiative My Voice, My Choice gesammelt haben, um den Zugang zu Tötungen für ungeborene Kinder EU-weit zu erleichtern. Die Asyl-Industrie holt derweil Millionen Kulturfremder in die Mitgliedsländer und deren Sozialsysteme. Ist das logisch? Nein, es ist vor allem unmenschlich, den eigenen Nachwuchs gegebenenfalls zu töten und die kulturelle und ethnische Selbstaufgabe voranzutreiben.
Abtreibung als EU-Projekt
Wer sich die Website von My Voice, My Choice anschaut, stellt fest, dass sich unter dem Dach des Anspruchs, allen (sic!) Menschen in der EU Zugang zu einer sicheren Abtreibungsbehandlung zu verschaffen, „unabhängig davon, wer sie sind oder woher sie kommen“, sogenannte feministische, besonders linke Gruppierungen, aber auch die Schwulen-Lobby versammelt haben. Alle sind angetreten, um angeblich die Rechte von Frauen zu schützen.
Unterstützt wird die Initiative nicht nur von Amnesty International, Green Peace und der Open Society Foundation von Georges Soros, auch die EU macht fleißig mit: Am 17. Dezember letzten Jahres hat das EU-Parlament eine Entschließung zur Unterstützung der Forderungen der Abtreibungsinitiative verabschiedet. Mit einem noch einzurichtenden Fonds aus Steuergeldern sollen die notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt werden, um abtreibungswilligen Frauen die Reise in ein Mitgliedsland zu ermöglichen, das vielleicht weniger restriktive Abtreibungsgesetze hat als das Heimatland.
Lebensschutz statt Brutal-Individualismus
Gerade beim Thema „Abtreibung“ zeigt sich einer der Unterschiede zwischen rechts und links: Die Linken propagieren einen gesellschaftsschädlichen Brutal-Individualismus, der buchstäblich über die Leichen hilfloser Ungeborener geht, während der freiheitlich-patriotische Standpunkt darin besteht, Frauen in Notlagen tatsächlich helfen zu wollen. Frauen müssen mit Alternativen wie Adoption, Pflegeeltern oder anonymer Geburt konfrontiert werden.
Etliche Untersuchungen belegten, dass Abtreibungen in einer überwiegenden Anzahl der Fälle bei Frauen unter anderem psychische Probleme verursachen. Mit einer beratenden Begleitung Abtreibungswilliger lassen sich diese Folgeschäden vermeiden und die Leben Ungeborener retten – und damit deren fundamentales Menschenrecht auf Leben.
In Österreich liegt die geschätzte Anzahl an Schwangerschaftsabbrüchen übrigens jährlich bei 25.000 bis 30.000 – es gibt keine offiziellen Zahlen. Jedenfalls sind das hierzulande ungefähr 55 bis 82 Abtreibungen pro Tag.




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