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Vorpommern: Landrat berichtet von Drohungen seitens Migranten wegen Israel-Flagge

Der fraktionslose Landrat von Vorpommern-Rügen, Stefan Kerth, berichtete jüngst von einem Vorfall, bei dem Sozialarbeiter nach dem Hissen der israelischen Flagge mit massiven Drohungen konfrontiert worden sein sollen.

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Vorpommern: Landrat berichtet von Drohungen seitens Migranten wegen Israel-Flagge

Die Ereignisse in Deutschland nach dem Angriff der Hamas auf Israel hätten Kerths Blick auf die Integrationsarbeit in seiner Region grundlegend verändert.

© IMAGO / BildFunkMV

Der fraktionslose Landrat (ehemals SPD) von Vorpommern-Rügen, Stefan Kerth, sprach jüngst mit Nius über die Themen Asyl, Migration und Integration und berichtete von einem erschütternden Erlebnis. Er schilderte, wie Ereignisse um den Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 seinen Blick auf die Integrationsarbeit in seiner Region grundlegend verändert haben.

Tiefer Bruch in der Integrationsarbeit

Kerth erklärte, der 7. Oktober sei für ihn ein Wendepunkt gewesen, an dem er erkannt habe, dass die Situation in seiner Region, die er einst als ideal für die Integrationsarbeit angesehen habe, viel schwieriger sei, als er gedacht habe. In einer Region, in der man eigentlich ideale Bedingungen für Integrationsarbeit vorfinde, habe sich ein Vorfall ereignet, der die dortigen Sozialarbeiter mit ihrem starken christlichen Ethos hart getroffen habe. Diese hatten sich jahrelang für die Integration von Migranten eingesetzt und ihre Bemühungen für erfolgreich gehalten – bis zu dem Tag, an dem sie die israelische Flagge hissten.

Drohungen durch junge Menschen

Nach dem Hissen der Flagge hätten sich die Sozialarbeiter nämlich massiven Drohungen ausgesetzt gesehen, so Kerth. „Es wurden Fristen gesetzt: ‚Wenn die Flagge bis dahin nicht runter ist, nehmen wir sie weg‘“, berichtet der Landrat. Die Drohungen seien von Jugendlichen gekommen, die aber von ihren Eltern unterstützt worden seien. Kerth betonte, dass die Sozialarbeiter diese Drohungen in „schillernden Farben“ erlebt hätten. Die Situation habe für die Engagierten eine dramatische Wendung genommen und ihren Glauben an eine positive Entwicklung der Integrationsarbeit erschüttert.

Für die Sozialarbeiter, die Kerth als „Gutmenschen“ im besten Sinne bezeichnete, sei diese Erfahrung besonders schmerzhaft gewesen. Für sie sei eine „komplette Welt“ zusammengebrochen, als sie mit der offenen Ablehnung und den Drohungen konfrontiert wurden. Der Vorfall mache deutlich, dass es mittlerweile auch in ländlichen Regionen, die als unproblematisch galten, solche Konflikte gebe. In diesem Zusammenhang stellte Kerth die Frage, ob nicht zu wenig getan werde. Er betonte, dass Integration nicht nur eine Leistung der Gesellschaft sei, sondern „möglicherweise auch ein Stück weit eine Bringschuld“. Er würde das jedenfalls gesellschaftlich und politisch so umsetzen wollen, erklärte er.

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