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Frankreich: Polizei löst Konferenz von Remigrationaktivisten Jared Taylor auf

Der US-amerikanische Remigrationsaktivist Jared Taylor wollte in Frankreich vor Anhängern sprechen. Doch die Behörden untersagten die Veranstaltung zunächst und lösten sie später komplett auf.

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Frankreich: Polizei löst Konferenz von Remigrationaktivisten Jared Taylor auf
(Bild: Voxeuropa Herald)

Paris/Versailles. – In Frankreich haben die Behörden eine Veranstaltung mit dem US-amerikanischen Remigrationsaktivisten Jared Taylor verhindert. Laut Taylor war ein von der Gruppe „Les Natifs“ organisierter Vortrag zunächst für Paris geplant. Die Veranstaltung sei lediglich zurückhaltend in den Sozialen Netzwerken beworben worden.

Jedoch sei die Pariser Polizeipräfektur laut Taylor auf die Veranstaltung aufmerksam geworden und habe den Organisatoren mitgeteilt, dass diese innerhalb der französischen Hauptstadt nicht stattfinden dürfe. Daraufhin beschlossen die Veranstalter kurzfristig, die Konferenz in die nahegelegene Stadt Versailles zu verlegen.

Polizeieinsatz in Versailles beendet Treffen

Laut Taylor hatte die Veranstaltung in Versailles bereits begonnen, als Polizeikräfte den Veranstaltungsort betraten und die Versammlung auflösten. Die Beamten hätten erklärt, dass es sich um eine unzulässige Zusammenkunft handele und die Teilnehmer den Ort verlassen müssten.

Taylor berichtete auf der Kurznachrichtenplattform X, dass ihm ein umfangreiches Dokument übergeben worden sei, in dem die rechtlichen Gründe für das Verbot aufgeführt waren. Seiner Schilderung zufolge habe die Begründung unter anderem auf die französischen Gesetze gegen Hassrede sowie auf mögliche Störungen der öffentlichen Ordnung Bezug genommen. Die Behörden seien demnach zu dem Schluss gekommen, dass frühere Äußerungen des US-Amerikaners Anlass zur Sorge gäben. Taylor kritisierte das Vorgehen der französischen Behörden scharf. „Indem der französische Staat mich im Voraus zum Schweigen brachte, schützte er mich vor der Möglichkeit einer Verhaftung und Abschiebung“, schrieb er ironisch.

Taylor sieht zunehmende Repressionen in Frankreich

Der US-Amerikaner, der eigenen Angaben zufolge früher als Student in Paris gelebt habe, erklärte, dass er weiterhin große Zuneigung für die französische Hauptstadt empfinde. Zugleich beklagte er politische und gesellschaftliche Entwicklungen im Land. Mit Blick auf das Vorgehen der Behörden erklärte er, dass staatliche Repressionen und Zensur die Legitimität des französischen Staates schwächten. Er rief seine Anhänger dazu auf, ihre politischen Aktivitäten fortzusetzen.

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