Wiesbaden. – Die Zahl ist hoch und sorgt für politische Kontroversen: Zwischen 2015 und 2024 wurden in den hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen (EAEH) und ihren Außenstellen insgesamt rund 24.000 Straftaten registriert. Dies geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der AfD hervor. Die bekannt gewordenen Zahlen werfen erneut Fragen zur Sicherheitslage in Asylunterkünften auf. Kritiker sehen darin ein strukturelles Problem, das nicht nur die Einrichtungen selbst, sondern auch das gesellschaftliche Umfeld betrifft.
Politische Kritik an Migrationspolitik seit 2015
„Angesichts dieser unglaublichen Zahlen kann niemand ernsthaft bestreiten, dass die Öffnung der Grenzen im Jahr 2015 sicherheits- und gesellschaftspolitisch ein Debakel war, von dem sich dieses Land wohl erst in Jahrzehnten wieder erholen wird“, erklärte die innenpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag, Sandra Weegels. Eine Begrenzung der irregulären Migration reiche ihrer Meinung nach nicht, „wir brauchen ein komplettes Ende der illegalen Einwanderung“.
Sie verband die Zahlen mit konkreten politischen Forderungen: „Wir müssen diejenigen bereits an der Grenze zurückweisen, die wir hier nicht haben wollen – zum Beispiel ganze Gruppen von jungen Männern aus islamischen Ländern, die zwar über keinen wirklichen Fluchtgrund, aber dafür über ein umso größeres Aggressionspotential verfügen“. Laut Weegels seien es größtenteils genau diese Personen, die für die tausenden Straftaten in hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen verantwortlich seien. Grenzkontrollen und eine konsequente Rückführung würden Platz in der Aufnahmeeinrichtung schaffen, sodass man sich dann um diejenigen kümmern könnte, „die wirklich Schutz in unserem Land suchen“. Vor allem aber, so Weegels, würde dann die einheimische Bevölkerung „endlich wirksam geschützt“.




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