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Politik

119 Millionen Euro erlassen: Bund verzichtete 2025 auf Forderungen gegen fünf Staaten

Während Berlin im Inland jeden Euro umdreht, verzichtet der Bund im Ausland auf dreistellige Millionensummen. Seit dem Jahr 2000 hat hingegen kein einziger Staat Deutschland Schulden erlassen.

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Im Jahr 2025 verzichtete der Bund auf Forderungen in Höhe von 119 Millionen Euro gegenüber fünf Staaten.
Im Jahr 2025 verzichtete der Bund auf Forderungen in Höhe von 119 Millionen Euro gegenüber fünf Staaten. (Bild: IMAGO / Political-Moments)

Berlin. – Im Jahr 2025 hat die Bundesregierung Forderungen gegenüber fünf Staaten in einer Gesamthöhe von 119 Millionen Euro erlassen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor. Bei den Maßnahmen handelte es sich um Schuldenumwandlungen.

Von dem Forderungsverzicht profitierte insbesondere Ägypten mit 55 Millionen Euro. Indonesien wurden 24 Millionen Euro erlassen, Tunesien 30 Millionen Euro. Guatemala und die Mongolei erhielten jeweils einen Schuldenerlass in Höhe von fünf Millionen Euro.

Kein Schuldenerlass zugunsten Deutschlands

Während der Bund damit im Jahr 2025 erneut auf erhebliche Forderungen verzichtete, blieb der umgekehrte Fall aus. Seit dem Jahr 2000 haben keine Staaten der Bundesrepublik Deutschland Schulden erlassen.

Wie hoch die offenen Forderungen Deutschlands gegenüber anderen Staaten zum Stichtag 31. Dezember 2025 insgesamt sein werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Zahlen dazu liegen voraussichtlich erst Mitte des zweiten Quartals 2026 vor und werden dann auf der Internetseite des BMF veröffentlicht.

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