Während der Verlag „Hydra Comics“ zuletzt Veröffentlichungen aus dem europäischen Ausland vorlegte, erschien im Dezember bereits die zweite Ausgabe des gleichnamigen Comic-Heftes.
Ein neues Comic-Projekt widmet sich den Themen Flucht und Vertreibung. „Oktober ’44: Die Befreiung von Nemmersdorf #1“ erzählt die verdrängten Erlebnisse des Zweiten Weltkrieges aus der Sicht der deutschen Großeltern.
„Hydra-Comics“ haben ein neues Werk vorgelegt und abermals handelt es sich wie bereits bei der letzten Veröffentlichung, „Yukio Mishima – der letzte Samurai“, um eine Übersetzung aus dem europäischen Ausland.
Als die Macher von „Hydra Comics“ aus Dresden ihren nonkonformen Comicverlag gründeten, taten sie das auch mit der Absicht, die einschlägige Szene etwas aufzumischen, einen frischen Wind einzubringen. Am Ende war alles, was sie offenbar dafür tun mussten, sich zu gründen und ein erstes Comicheft herauszubringen. Denn schon gehen sich die Szenegrößen an die Gurgel.
Comics sind heute nicht mehr nur eine Sache für Nerds. Gerade die Hollywood-Verfilmungen der Marvel-Reihe haben in den letzten Jahren viel zur Bekanntheit und Beliebtheit dieses Genres beigetragen. Seit Kurzem gibt es in Deutschland ein neues politisch unkorrektes Comic-Projekt namens HYDRA COMICS. Ins Leben gerufen wurde es von Michael Schäfer. Wir sprachen mit dem 38-Jährigen über sein Projekt, die Comicszene und die ersten Reaktionen.