Viele Syrer kehren aus der Türkei in ihre Heimat zurück, doch die unsichere Lage in Syrien wirft Fragen auf. Experten sehen in der Rückkehrwelle keinen dauerhaften Trend.
Der französische Präsident Emmanuel Macron kündigte an, im Kampf um die nordsyrische Stadt Afrin kurdische Kämpfer unterstützen zu wollen. Dies könnte für zusätzliche Brisanz in diesem Konflikt sorgen.
SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder hat vergangene Woche in einer Rede im Nationalrat die Syrien-Politik des türkischen Präsidenten Erdogan kritisiert. Eine Erdogan-nahe Facebook-Seite namens „Austro Türken“ teilte daraufhin das Video zur Rede. Dort drohte man der SPÖ, die türkische Bevölkerung werde bei der nächsten Wahl „die richtige Antwort“ geben.
Nach Ansicht der Fraktionschefin der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, macht sich Bundeskanzlerin Angela Merkel wegen der Rüstungsexporte an die Türkei „mitschuldig an furchtbaren Verbrechen“.
Der türkische Präsident Erdogan will trotz EU-Resolution die Militär-Offensive in Afrin fortsetzen. Zudem kündigte Erdogan an, die syrische Stadt dauerhaft unter Kontrolle zu halten. Das EU-Parlament hatte zuvor das Ende der Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG in Syrien gefordert.
Afrin, Ost-Ghouta, Türken gegen Syrer, Dschihadisten gegen Assad-Anhänger: Der Krieg in Syrien ist plötzlich auch in den westlichen Medien wieder präsent. Wir sprachen mit dem zuerst!-Chefredakteur und Nahostexperten Manuel Ochsenreiter über die Ereignisse in der Krisenregion.