Die KommAustria hat gegen Auf1 und RTV wegen Verstößen gegen das Audiovisuelle Mediendienste-Gesetz Geldstrafen in Höhe von mehreren Tausend Euro verhängt.
Seit seinem Start vor anderthalb Jahren ging es mit dem spendenfinanzierten Sender AUF1 – ein Kürzel für „alternatives, unabhängiges Fernsehen“ steil bergauf. Mehr als 200.000 Nutzer folgen dem Projekt auf Telegram, regelmäßig erreichen die Sendungen zig- oder gar hunderttausende Seher. Nun schießt die „KommAustria“ scharf gegen das Projekt (Freilich berichtete). Wir haben mit AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet über den behördlichen Angriff, die Agenda der globalen Eliten und das Potenzial der alternativen Medienszene gesprochen.
Die Medienregulierungsbehörde „KommAustria“ hat ein Verfahren gegen den alternativen Sender AUF1 eingeleitet. Dieses hängt sich unter anderem auf einer Kooperation auf, infolge der die AUF1-Nachrichten beim Regionalsender RTV ausgestrahlt werden.
Im „ZIB Magazin“ wurde die FPÖ als „Blaue Regierungsbande“ bezeichnet. Die Freiheitlichen wollen sich das nicht gefallen lassen und haben Beschwerde bei der „KommAustria“ eingelegt.
Ein Presseclub reitet gegen die Pressefreiheit? Der TV-Sender „Servus“ bringt die Concordia auf die Palme – und weil der Presseclub nicht beim Presserat petzen gehen kann, gibt er die „Anregung einer amtswegigen Prüfung des Senders“.