Die Diskussion um die Umbenennung des Getränks „Lumumba“ auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt sorgt erneut für Empörung. Der Veranstalter fordert die Standbetreiber auf, den Namen zu ändern, da er angeblich rassistische Stereotype hervorrufen könnte.
Zu Unrecht wird der Ausbruch des Affenpockenvirus mit afrikanischen Ländern in Verbindung gebracht – das sagt eine Gruppe internationaler Forscher. Die WHO reagiert auf die Kritik.
Wegen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine wollte ein Tierpark in Oberfranken sein Wildschwein „Putin“ umbenennen. Nun wurde ein neuer Name gefunden.
Damit bei der Einordnung des Infektionsgeschehens keine Assoziation von bestimmten Virensträngen mit bestimmten Erdteilen geschieht, sollen Corona-Mutationen künftig nach dem griechischen Alphabet benannt sein.
Die Liste der Firmen und Einrichtungen, die in der gegenwärtigen Rassismus-Debatte ihren eigenen Namen oder den eines Produkts ändern wollen, wird immer länger.
Die laufende Debatte um angeblich rassistische Benennungen dürfte auch in Wien ein prominentes Opfer fordern. Diesmal allerdings freiwillig vonseiten der Betreiber.
Die Dauerdebatte um angeblich historisch umstrittene Persönlichkeiten, nach denen Straßen und Einrichtungen benannt sind, nimmt nun auch in der deutschen Marine konkrete Formen an.