In Hessen erhob die Polizei in den letzten Jahren regelmäßig so genannte „Wegtragegebühren“, wenn sie Demonstranten, die beispielsweise Straßen blockierten, wegtragen musste. Doch nicht alle mussten zahlen.
Nur, weil jemand etwas macht, das auch ein Anderer macht, ist es noch lange nicht dasselbe. In Zeiten wie diesen macht es nämlich vor allem einen Unterschied: Ob eine Protestaktion vonseiten einer Gruppe „konformistischer Rebellen“ produziert wird oder von wirklichen Oppositionellen. Einen klaren Geschmack dieser Weisheit konnte man diese Woche abbekommen.
Gestern Abend wurden zwei Zuschauer im Münchner Olympia-Stadion verletzt. Greenpeace entschuldigte sich für die Aktion. Die AfD will der Umwelt-NGO nun die Gemeinnützigkeit entziehen.
Die EU-Kommission verzichtete auf die Möglichkeit, ein Veto gegen das heimische Glyphosat-Verbot einzulegen. Damit kann dieses wie geplant mit 1. Jänner 2020 in Kraft treten.
Die Bauern wehren sich gegen Dauerkritik und fordern endlich Lösungen. „Wir denken in Generationen, nicht in Kampagnen!“, war auf einem Transparent der Landwirte zu lesen.
Eine geplante Gesetzesänderung mit neuen Richtlinien für Nichtregierungsorganisationen (NGOs) im Hinblick auf Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) sorgt seit Donnerstag für hohe Wellen in Politik und Gesellschaft.
Nach dem tragischen Unfall eines Journalisten im Hambacher Forst gehen die Räumungen der Baumhäuser seit Montag weiter. Greenpeace legt indes ein Gutachten vor, nach dem die Rodung des Waldes widerrechtlich sei.
Seit mittlerweile 2012 besetzen mehrere Umweltaktivisten den Hambacher Forst, um gegen die bevorstehende Rodung des Waldes zu protestieren. Damit ist jetzt Schluss, heute wurden die ersten Protestteilnehmer gewaltsam aus dem Weg geräumt.