In Deutschland beziehen 1,5 Millionen Menschen seit mindestens fünf Jahren Bürgergeld, wie neue Zahlen zeigen. Besonders alarmierend: Rund 750.000 sind seit zehn Jahren oder länger auf staatliche Unterstützung angewiesen.
Es gilt als Tabubruch auf der bundespolitischen Bühne. Die AfD forderte im Bundestag die Eingliederung von erwerbsfähigen Sozialhilfeempfängern in gemeinnützige Tätigkeiten.
Das Bundeskabinett hat sich auf die Einführung des Bürgergelds geeinigt. Am 1. Januar 2023 soll es das Hartz-IV-System ersetzen. Kritik kommt von der Opposition.
Seit 2010 hat sich der Anteil von Ausländern an den Leistungsempfängern für Arbeitslosenhilfe verdoppelt. AfD-Politiker René Springer überzog aktuelle wie vergangene Regierungsvertreter dafür mit scharfer Kritik.
Die Belastung der Bevölkerung wird immer deutlicher. Ein neuer Bericht hat einen Rekordwert von 16,6% von Armut betroffenen Menschen festgestellt, so viel wie noch nie zuvor seit Beginn der Erhebung.
Schon jetzt erhalten Asylbewerber in Deutschland die höchsten Sozialleistungen innerhalb Europas. Das ist Vertretern von Deutschen Gewerkschaftsbund, Evangelischer Kirche, Grünen und FDP aber nicht genug.
Der Fall sorgte bundesweit für Empörung: Mitglieder des „Al Zein“-Clans bezogen in Leverkusen Hundertausende Euro an Hartz-IV, während sie in einer Villa mit Luxusautos in der Einfahrt lebten. Nun hat der Prozess gestartet.
Immer wieder findet die Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen Eingang in die politischen Debatten. Die Argumente reichen von einer Einbremsung der Armut bis hin zu einer schlankeren Bürokratie. Finnland lancierte vor zwei Jahren ein entsprechend mit Spannung erwartetes Pilotprojekt – das nun keine Fortsetzung findet.